In Königsfeld ist die Quelle der Aufseß, die nach 23km bei Doos (südöstlich von Königsfeld) in die Wiesent mündet. Die 14,5km Runde führt uns zu den beiden Flüssen Wiesent und Aufseß in der Fränkischen Schweiz.
Wir beginnen unsere Wanderung bei den sakralen Bauwerken in der Straße Jakobsberg in Königsfeld. Die Aufseß-Quelle liegt ein Stück weit westlich davon an der Hauptstraße. Beim Kriegerdenkmal kann man sein Auto parken und von da aus gehen wir mit dem Uhrzeiger. Zunächst rechts in die Hauptstraße und dann links in den Treunitzer Weg, wo sich die Runde öffnet.
Am Ortsausgang halten wir uns links, gehen ein Stück entlang der Straße, bevor wir uns rechts in die Feldflur schlagen. Offene Landschaft begleitet uns ins östlicher Richtung bis zur Wiesent und dem Örtchen Wiesentfels (Hollfeld). Hier ragt die Burg Wiesentfels auf einem 40m hohen Felsen imposant mit Staffelgiebel und Türmchen über das Tal der Wiesent. Sie entstand um 1333 und ist in Privatbesitz. Der Fränkische Theatersommer nutzt den Schlosshof als Spielort.
Gemeinsam mit der Wiesent gehen wir ein kleines Stück auf einem Sträßchen entlang der B 22, folgen dem Sträßchen mit Wohnbebauung in einem Rechtsbogen und in südliche Richtung. Nach den Häusern biegen wir rechts ab und durchwandern erneut eine offene Flur, die hin und wieder von Wald gesäumt sind.
Wir überqueren die Kreuzung der BT 38/BA31 und gehen nach Drosendorf an der Aufseß (Hollfeld). Das Kirchlein auf einer Anhöhe ist St. Laurentius geweiht. Die Wanderung führt uns kurz entlang der Staatsstraße 2281 zur Aufseß, die wir überqueren. Durch Feld und Wald halten wir uns jetzt westlich und besuchen Voitmannsdorf (Königsfeld).
In Voitmannsdorf gehen wir erstmals auf Tuchfühlung mit dem Oberlauf der Aufseß, dem wir in Richtung Quelle folgen wollen. Wir verlassen den Ort in nordwestliche Richtung und durchwandern das idyllische Aufseßtal, Felder Wiesen und Waldrand sind Wegbegleiter. Nahe einer Landwirtschaft überqueren wir die hier in zwei Bächen laufende Aufseß, halten uns dann links und gehen nach Kotzendorf.
Von hier aus ist es nicht mehr weit bis Königsfeld und wir können neben der Mariengrotte die katholische Kirche St. Jakobus der Ältere ansehen, die einen romanischen Chorturm zeigt mit einem Langhaus aus dem Jahr 1707. Auf dem Jakobsberg gleich daneben ist die katholische Kirchhofkapelle St. Anna mit Zwiebelhaube, die aus dem 17. Jahrhundert ist. Benachbart stehen Pfarrhäuser unter Denkmalschutz.
Bildnachweis: Von ermell [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons
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