Sarrebourg ist im Besitz von zwei religiösen Besonderheiten. Ein wunderbares großes Kapellenfenster von Marc Chagall und südlich des Städtchens ist das legendäre Kreuz von Saarburg, das als Mahnmal für Frieden als Postkarte die Welt bereiste. Wir erkunden Sarrebourgs Norden.
Sarrebourg liegt in einem breiten Becken am Oberlauf der Sarre (Saar). Vor rund 2.000 Jahren gab es bereits eine Poststation an einer Furt, wo die Römerstraße zwischen Reims und Strasbourg verlief. Unser Start/Ziel ist oberhalb, „Ecke am Winkelhof“, beim Golfplatz. Vom dortigen Parkplatz gehen wir ein Stück den Chemin Forestière. Am Waldrand halten wir uns links, wandern die Runde gegen den Uhrzeigersinn.
Ein wenig bleiben wir erhöht, zwischen Golf und Wald sowie durch den Laubmischwald. Dort biegen wir nach links auf die Route Forestière de l’Oberwald. Dann kommen wir in die offene Landschaft und hinab ins Tal der Saar nach Imling, vorbei an Feldern, Wiesen, Wohnhäusern, über die Route de Sarrebourg in die Rue du Faubourg. Vor dem Passieren der Bahnverbindung Paris-Strasbourg, gehen wir vor dem Baum, rechts den Pfad, unterqueren die Gleise.
Links und rechts der Rue des Pêcheurs sind Weiher und wir kommen über ein Saar-Brückchen. Vor der Mairie (Rathaus) gehen wir links, folgen ein kleines Stück der Durchgangsstraße, biegen rechts in die Rue de l’Étang. An deren Ende wandern wir geradeaus auf dem Fußweg. Wir kommen an die Saar und ins Erholungsgebiet rund um den Étang Lévêque. Chemin Autour de l’Étang Lévêque heißt der Uferweg. Über eine Holzbrücke gelangen wir zu einer kleinen „Aussichtsinsel“.
Auf dem Chemin de la Sarre folgen wir weiter dem Ufer, streifen das Grün am Mattenmuehl und kommen ins Zentrum von Sarrebourg. Vom GPS abweichend kann man hier erstmal einen kleinen Stadtbummel unternehmen: Marktplatz, Kirche Saint-Barthélemy, Chapelle des Cordeliers, mit dem fantastisch farbenfrohen Friedensfenster des Künstlers Chagall (Öffnungszeiten beachten/Eintritt inkl. Museum). Wir genehmigen uns eine süße Rast an der Grand Rue in einer Pâtisserie mit all den herrlichen Törtchen.
Über den Marktplatz gelangen wir an die Saar zurück, schwenken gen Norden und sind wieder auf unserem GPS-Track. Alsdann nehmen wir auf den Verkehr achtend die Straßen: Quai Lebrun, Avenue Pointcaré, Rue de l’Europe, über die Saar, unter der Bahn durch, auf dem Chemin Noir. Es geht nach Hoff auf der Rue du Maire Emile Stock. Im Ort steht die Kirche St. Martin auf der anderen Seite der Saar. Wir wandern ansteigend und schlagen einen Haken durchs Wohngebiet mit der Rue du Calvaire, biegen in den Chemin de la Colline, wandern ansteigend, Wiesen und Grün werden mehr, Wald gesellt sich und Flur. Mit Haken und Schlängeln werden D95 und Rue du Verdun passiert. Dann sind wir beim Golfplatz.
Bildnachweis: Von Niko67000 [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons
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