Das gemeindefreie Gebiet des Ungerhauser Walds misst knapp dreieinhalb Quadratkilometer und wird forstwirtschaftlich genutzt. Es ist im Landkreis Unterallgäu, erstreckt sich südlich der A96, zwischen Westerheim südlich, Sontheim und Attenhausen östlich, die Westliche Günz kommt vorbeigeflossen, das Naturschutzgebiet Hundsmoor ist südlich und Ungerhausen westlich.
Wir wandern rund um den Ungerhauser Wald mit der Westlichen Günz, Feldflur bei Ungerhausen und Schatten im Wald. Parken kann man bei der Festhalle Westerheim. Es gibt Unter- und Oberwesterheim, wir sind nahe der Bahn ziemlich dazwischen und queren die Westliche Günz. Die Westliche Günz (19km) vereinigt sich bei Lauben mit der Östlichen Günz (17km) zur 55km langen Günz, die bei Günzburg in die Donau mündet.
Bahnweg und DB-Günztal-Radweg geleiten nach Süden. Linkerhand fließt die Westliche Günz und der Ungerhauser Wald grenzt rechts an. Wir wandern durch die Flussaue. Nach rund 3,1km verlassen wir sie und steigen durch den Wald durch Rechtsabbiegen.
Man kann hier die Runde auch ein wenig erweitern, indem man links geht, den Bach quert und dem Hundsmoor einen Besuch abstattet. Das kleine Hundsmoor ist eines der wenigen Riede in der Region, mit diversen Moortypen, die den unterschiedlichsten Pflanzen und Tieren gerecht werden.
Ohne Abstecher geht’s durch den Ungerhauser Wald zunächst im Schatten der Bäume, dann wenn es lichter wird, nähert sich Feldflur bei Ungerhausen, das wir lediglich streifen. Es bleibt also eher leise, wenn wir durch den Ungerhauser Wald wieder ansteigend wandern und keiner Motorsägen oder anderes Abholzgerät bedient. Im Ungerhauser Wald ist ein Bodendenkmal gelistet. Im Mittelalter soll es eine Burg gegeben haben.
Wir kommen nach Westerheim zurück – wer jetzt immer noch nicht so genau weiß, wo wir waren: Ungerhausen liegt rund 8m von Memmingen entfernt, zwischen dem Tor zum Allgäu und der Stille des Waldes kann der Allgäu Airport Memmingen angeflogen werden.
Bildnachweis: Von Richard Mayer [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons
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