Wandern ist beliebt - Wir leben gesünder als je eine Generation vor uns. Und das, obwohl fast jeder von uns tagtäglich ein ordentliches Arbeitspensum zu leisten hat, denn in unserer Gesellschaft hat Effektivität einen hohen Stellenwert. Mit anderen Worten: Was keinen wirtschaftlichen Nutzen bringt, muss warten, bis alle effizienten Aufgaben erledigt sind. Kein Wunder, dass wir in unserer Freizeit besonders gerne Dinge tun, die zumindest auf den ersten Blick keinen materiellen Nutzen haben. Wandern zum Beispiel.
Die Freude am Wandern ist ein schöner Kontrast zu der Leistungsgesellschaft, der wir heute, ob wir wollen oder nicht, angehören. Wir lieben es, am Wochenende die tägliche Tretmühle hinter uns zu lassen und möglichst viel Zeit in der freien Natur zu verbringen. Ein Ausflug irgendwohin, fernab von der modernen Infrastruktur, natürlich zu Fuß und auf Wegen, die kein normales Auto befahren kann. Unterwegs lösen sich Stress und Termindruck auf und wir nehmen auf einmal wieder wahr, was das eigentliche Leben ist: die Natur und unsere enge Verbundenheit mit ihr. Alles Dinge, die wir in unserem hochmodernen Zeitalter gerne mal aus dem Blickfeld verlieren.
Dass eine Verbindung aus Bewegung und Naturerlebnis gesund für Körper und Seele ist, wird jedem, der ein paar Stunden in der freien Natur unterwegs war, bewusst. Denn durch die Bewegung fühlen sich Muskeln, Gelenke und Organe mit neuer Energie gestärkt. Die wohltuende Müdigkeit, die sich danach einstellt, lässt auch die Gedanken endlich zur Ruhe kommen. Der Kopf wird frei und auch der Körper fühlt sich langsam wieder fit.
Wandern fördert die Gesundheit auf vielfache Weise. Gerade in unserer auf Effizienz getrimmten Welt ist ein Ausflug am Wochenende eine Wohltat für das physische und psychische Befinden, das die Aussicht auf die neue Arbeitswoche ein gutes Stück erträglicher macht.
Natürlich muss jeder bei der Planung einer Wanderung darauf achten, was er sich zumuten kann. Zu hohe Anforderungen an die körperliche Kondition wären kontraproduktiv und sollten auf jeden Fall vermieden werden. Auch die Ausrüstung muss stimmen und dem Anspruch, den die geplante Route fordert, gerecht werden. Ganz wichtig, egal, wohin der Weg führt, ist eine angemessene Ausstattung für Notfälle aller Art. Auch wenn die Wanderung nur in die Umgebung führt, sollte man zumindest etwas dabei haben, womit man Verletzungen wie Schürfwunden oder Mückenstiche behandeln kann. Hier zahlt es sich aus, wenn man rechtzeitig dafür gesorgt hat, dass in der Hausapotheke die richtigen Medikamente zur weiteren Linderung vorhanden sind.
Falls der Ausflug in die Ferne führt, gehört natürlich unbedingt eine gut bestückte Reiseapotheke ins Gepäck, damit man für alle Fälle gewappnet ist, um sich die Tour nicht durch Verletzungen oder gesundheitliche Probleme verderben zu lassen.
Damit eine Wanderung der Gesundheit wirklich nur Gutes tut und keine schädlichen Nebenwirkungen hat, sollte man entsprechend vorsorgen. Ganz wichtig ist ein wirksamer Schutz vor Zecken, denn ein Biss dieser kleinen Blutsauger könnte zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden führen. Von der richtigen Kleidung bis zum richtigen Verhalten, um ihnen aus dem Weg zu gehen, gibt es viele Tipps, um sich davor zu schützen. Einer davon ist Kokosöl auf der Haut als Ergänzung zu den bewährten Verhaltensregeln.
Bildnachweis: Foto von Emma Simpson via Unsplash