Wir starten die Strecke in Ried im Oberinntal an der Fendels-Ried-Bahn. Den höchsten Punkt erreichen wir bei der Anton Renk Hütte auf 2.261m. Von dort sind es dann noch ca. 6km bis zur Sattelbahn, mit der wir zur Fendels-Ried-Bahn gelangen, um mit dieser nach Ried zurück zu gondeln. Es wird aussichtsreich, gleichbedeutend mit sportlich. Ein Highlight der Bergwanderung sind die Renkfälle im Kaunertal, wo sich aus rund 2.260m Wassermassen über eine breite Felskuppe hinabstürzen, über 150m tief. Die Renkfälle sind bei Eiskletterern beliebt.
Ried im Oberinntal liegt im Obersten Gericht, so heißt der oberste Abschnitt des Inntals. Der Ferienort ist umgeben von den Bergen der Ötztaler Alpen und der Samnaungruppe. Hübsch im Ort sind die über 600 Jahre alte Kirche und das Schloss Sigmundsried, das auf einen Wachturm des 12. Jahrhunderts zurückgeht. Wir starten an der Talstation der Gondel, hier kommt auch der Fendler Bach lang, und wandern mit der Oberinntalstraße nach Ried. Wir sehen die kleine Annakapelle und biegen in die Sattlergasse. Wir treffen wieder auf die Oberinntalstraße. Die Kirche St. Leonhard wäre rechterhand, wir gehen aber links. Leicht rechts geschaut ist das Schloss Sigmundsried mit dem Kulturverein, in der Nähe vom Gemeindeamt. Mit der Oberinntalstraße verlassen wir Ried und biegen leicht links in die Wiesen ansteigend ein, dort weist schon ein Schild auf die Anton Renk Hütte hin – 5 Stunden steht da.
Allmählich mehr und mehr ansteigend, auch in Mäandern mit Bergmischwald und bisweilen Höfen genießen wir die Bergluft, treffen auf den Stalanzer Bach und sind bei 1.880m auf der Stalanzer Alm, auf der es eine Brotzeit geben könnte. 10,5km waren es bis hierher. Man sieht schon, dass die Waldgrenze alsbald unter uns sein wird.
Jetzt heißt es nochmal ca. 2,3km rauf bis zur Anton-Renk-Hütte. Es wird bergalpiner, uns erwartet ein Postkartenmotiv mit der Blockhütte. Sie wurde 1926 gebaut und bietet „Gastrecht“. Ringsrum könnte man auf freundliche Ziegen treffen. Ein schöner Ort mit herrlicher Aussicht! Man schaut auf das Wasser vom Fallenden Bach, wie die Renkfälle auch genannt werden. Für das Naturschauspiel ist der Stalanzer Bach verantwortlich. Die Renkfälle sind etwas südlich der Hütte. Die ist von den Gipfeln Feichtner Karlspitze (2.918m) und Alter Mann (2.883m) umgeben.
Wir wandern auf der Höhe mit absteigender Tendenz zwischen gerölligem Hang und Wald, kommen an der Fendler Alm (1.980m) vorbei zur Sattelbahn mit der Sattelklause (1.860m), wo man eine Erfrischung bekommen kann. Östlich geht ein Lift in den Hang des Roten Schrofen (2.702m). Die Sattelbahn führt talwärts zur Fendels-Ried-Bahn und die nach Ried. In der Nähe ist der Badesee von Ried.
Bildnachweis: Von GitGerl [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons
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