Eine kulturhistorische und schöne Landschaft werden wir nordwestlich von Helsingør erwandern. Das Gebiet mit seinem besonderen Charme hat schon vor langer Zeit Könige und Gefolge angelockt, die hier ihren Jagden nachgingen, beispielsweise der Parforcejagd. Diese alte Form der Hetzjagd wurde im 17. und 18. Jahrhundert an etlichen Fürstenhäusern gepflegt.
Für die berittene Hetzjagd mit Hunden wurden großflächige Wildparks angelegt, mit breiten Schneisen, oft sternförmig, manchmal zu Anhöhen mit Pavillons oder Statuen, oft auch um ein Schloss herum. Eine dieser Jagdlandschaften, die Teglstrup Hegn, ist unser Revier heute. Start ist nordwestlich am Ende der Straße Gammel Hellebækvej, beim Helsingør Golf-Club.
Von dort wandern wir durch eine wunderschöne und abwechslungsreiche Waldflora, mit Buchen, Eichen und Birken beispielsweise, mit Feuchtzonen wie dem Videløkke Dam, Gräsern und Unterholz. Es geht zum See Kobberdammen. Der Name des Sees mit dem Damm leitet sich vermutlich von einem Kupferplattenhammer ab. Der Kobberdammen geht auf das Jahr 1659 zurück. Im 18. Jahrhundert brach der Damm, der für den Mühlenbetrieb gebaut wurde, bei einer Frühjahrsflut, Häuser wurden zerstört und Menschen starben. Anschließend wurde der Damm neu und besser gebaut.
Wir umrunden den Damm und kommen dabei auch an der kleinen Ansiedlung Ny Hellbְæk vorbei und in die Teglstrup Hegn. Wir streifen retour mit Wald und einem Feuchtgebiet, kommen locker wandernd durch die Schatten spendenden Bäume am Klaresø rechts und Sortesø links vorbei An beiden Gewässerchen sind Rastplätze.
Der Weg heißt Den Skrå Bomvej und der führt uns zum nächsten schönen Biotop, mit Wasser und Versumpfungsfläche Rødepæledam. Schließlich treffen wir auf die Straße Esrumvej, wandern nur ein kleines Stück mit ihr und biegen zum Golfplatz hin nach links ab. Etwas abseits unseres Weges zum Ausgangsort liegen noch ein Moos und ein kleiner Teich.
Bildnachweis: Von Sencia [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons
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